Sonntag, 9. August 2015

...das ist, wo es schmerzt.

Mit der geladenen Adäquatheit zum Miteinanderspielen mit den Echten begegnet man denen. Übrigens: Der Glaube an die Individualität wird nicht denunziert, stellt man die Behauptung auf ein Mensch sei zu sehr Seifenblase, um ihn nicht zu durchschauen. Es ist die Volition nötig, jemanden zu finden, der vom schmerzhaften Stoß nicht platzt. Und dann ist sein Fortgehen die Menschlichkeit und sein Glaube jene im Individuum ausfindig zu machen.

"Das Mittel aber, aus jenen intelligiblen Welten zurückzurufen, in die auszuschweifen Kant schon verbot, ist der Schmerz. Er hat seit je am sichersten Raison gelehrt. Er bringt die Widerstrebenden und Schweifenden, Phantasten und Utopisten zu sich selbst, ja er reduziert sie auf den Leib, auf einen Teil des Leibs. Im Schmerz wird alles eingeebnet, jeder wird jedem gleich, Mensch und Mensch, Mensch und Tier. Der Schmerz saugt das ganze Leben des Wesens auf, das er ergriffen hat: sie sind nichts mehr als Hüllen von Schmerz."

Horkheimer: Vernunft und Selbsterhaltung


Zum Glück platze ich bald. Ich kann es nur mir empfehlen Seifenblase zu sein.

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